Hurra, wir fahren nach Prag

Hurra, wir fahren nach Prag

Prag ─ oft als Stadt der hundert Türme oder als „böhmische Schönheit“ bezeichnet, sollte das Ziel unserer Klassenfahrt in der 12. Klasse werden. Anfang Oktober machten wir uns auf die Reise, um die Stadt zu entdecken von der sogar Franz Kafka in seinen Büchern geschwärmt hatte.

Nach drei Stunden Zugreise stellte uns die Stadt gleich vor eine Herausforderung: Wie kommen wir mit der U-Bahn zu unserem Hostel? Trotz der Erfahrungen von drei Prag-Kennern unter uns, benötigten wir einige Zeit, um die richtige Antwort und damit unsere Unterkunft zu finden. Wenig später machten wir uns auf den Weg in das bekannte jüdische Viertel, in dem einige von uns wohl zum ersten Mal in Berührung mit jüdischen Traditionen kamen. Dort besuchten wir unter anderem die Spanische Synagoge und den jüdischen Friedhof. Der erste Tag endete mit einem schönen Sonnenuntergang, den wir von der Karlsbrücke aus bewunderten.

Auch für den zweiten Tag einigten wir uns schnell auf einen Ablauf und starteten mit einer Stadtrundfahrt inklusive der Besichtigung der Prager Burg. Das viele Laufen, das zu einer Stadtbesichtigung normalerweise dazu gehört, ersparten wir uns mithilfe der Hop-On/Hop-Off Busse, mit denen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt erreichten. Zur Burg konnten wir allerdings, aufgrund der überfüllten Busse, nur aufgeteilt per Taxi fahren. Dort wurden wir durch eine sehr interessante und spannend gestaltete Führung zur Burg, ihrer unmittelbaren Umgebung und der Prager Geschichte für unsere Mühen belohnt. Auch einen Wachwechsel konnten wir miterleben – Timing ist alles.

Unseren dritten und letzten Tag begannen wir in kleinen Gruppen mit einer letzten Tour durch die Innenstadt und die nähere Umgebung des Hostels, um noch die letzten Souvenirs zu erstehen und Prager Atmosphäre zu genießen. Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Schade! Wir danken den beiden Lehrkräften, Anne Rosenthal-Drew und Renate Amann, die uns durch diese abwechslungsreiche Stadt begleitet haben.

Christine Weck, Klasse 12

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