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Ab geht die Post

Ab geht die Post

Unter dem Motto „Ab geht die Post" widmeten wir uns in den Faschingsferien intensiv dem Thema Post und Co.

 

Wie die pfiffige Briefträgerin Hanni Krumbiegel mit Fantasie und Eigensinn in Zeiten von E-Mails, WhatsApp und SMS eine wahre „Brief-Schreib-Wut" entfachte, erfuhren die Kinder zum Auftakt der Projekttage in der Geschichte „Das rollende Sonderpostamt" von Gerhard Schöne. Davon inspiriert, wurde flugs ein quietschgelbes „Hort-Sonderpostamt" gegründet und schon gingen zahlreiche Briefchen und Eiltelegramme hin und her. Da wurde fleißig gestempelt und geschrieben, sogar frisch gedruckte „Hort Banknoten" konnte man am Schalter vom Postsparbuch abheben! Unter dem Titel „Von reitenden Boten und verschwundenen Briefmarken" gab's obendrein noch spannende Fakten aus der bewegten Geschichte der Post.

Am folgenden Tag hieß es dann: „Bunte Welt im Miniformat", denn alles drehte sich rund um die Briefmarke. „Wer denkt sich die bunten Bildchen aus?" „Wie wird eine Briefmarke hergestellt?" und „Warum ist die Blaue Mauritius so wertvoll?" Diesen und anderen Fragen gingen wir auf den Grund, bevor unser Kreativ-Atelier eröffnete, in dem jeder seine eigene, einzigartige Briefmarke entwerfen konnte.

Am Mittwoch bekamen wir Besuch von einer echten Expertin. Frau Janker, Mama von Gabriel, erzählte uns von ihrer Arbeit am Postschalter und versorgte uns mit zahlreichen Informationen über Preise, Einschreiben, Päckchen und vielem mehr. Anschließend wurde gemessen und gewogen und so mancher frisch gebackene „Post-Profi" überlegte sich, ob dies eine Option für die berufliche Zukunft sein könnte.

 


Um die hohe Kunst des Briefeschreibens ging es tags darauf. Jeder hatte die Adresse von einem lieben Menschen mitgebracht, den er mit einem Gruß per Brief oder Postkarte überraschen wollte. Eifrig machten sich alle ans Werk und rasch reihten sich Wörter an Wörter, die oft noch liebevoll mit kleinen Malereien umrahmt wurden. Dann steckten die Kinder die Briefe fein säuberlich in Kuverts.

Am Freitag Morgen marschierten wir gemeinsam zur Post-Filiale ins REZ, um mit den dort gekauften Marken unsere Post zu frankieren und auf die Reise zum Adressaten zu schicken. Zurück im Hort erlebten die Kinder viel Spaß bei gemeinsamen Spielen wie „Flüsterpost" und „Vertauschtes Päckchen".

Alle bedauerten es sehr, als das Sonderpostamt zum Wochenende seine Pforten schließen musste. Wie im Flug war diese kurzweilige Woche vergangen. Sehr gefreut haben wir uns in diesen Tagen über die zahlreiche Post, die Eltern, Großeltern und Bekannte in den Hort geschickt hatten, damit wir täglich liebevolle Grüße im Briefkasten finden konnten.

 

 

Ruth Schöner

 

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