Faschingsfeier

Faschingsfeier

Am Mittwoch vor den Faschingsferien war es mal wieder so weit. In allen Montessori-Grundschulklassen war eine riesen Faschingssause angesagt. Diese stand unter dem Motto „Dem Kinderbuch enthupft“ und so hatten sich die verschiedensten Charaktere im Klassenzimmer der Mäuse versammelt, um gemeinsam mit dem Pumuckl und der „Fuchsband“ das Fest feierlich zu eröffnen.

Hurra, hurra, der Pumuckl ist da!

An die 100 Kinder schmetterten zunächst das altbekannte Pumuckl- und später ein weiteres, traditionelles Faschingslied. Nach der großen Faschingsrakete trafen sich die einzelnen Klassen in ihren Klassenzimmern, die dank einiger fleißiger WTG-Gruppen festlich mit Girlanden geschmückt waren. Dort gab es im kleineren Kreis jeweils eine Vorstellungsrunde, bei der jedes verkleidete Kind sein Kostüm und das entsprechende Kinder- bzw. Jugendbuch, aus dem es offensichtlich herausgesprungen war, vorstellen durfte. Gegen 09.15 Uhr wurde dann das lange und mit vielen Leckereien bestückte Buffet eröffnet. An dieser Stelle sei einmal den fleißigen Müttern bzw. Vätern recht herzlich gedankt, die uns bei solchen Festen immer kulinarisch verwöhnen! Nach der Draußenpause ging es in allen Klassen weiter mit offenen Spielangeboten. Dabei erfreuten sich alt bewährte Kinderspiele wie „Die Reise nach Jerusalem“ oder „Topfschlagen“ ebenso großer Beliebtheit wie das weniger bekannte „Namens-Chaos-Spiel“ oder das „Elektrische Gummibärchen“. Wer inzwischen eine kleine Verschnaufpause benötigte, konnte seine Nase in die mitgebrachten Bücher stecken, die auf einem eigens vorbereiteten Büchertisch auslagen. Da gab es spannende Indianer- und Pferdeabenteuer, Fußball- und Darth Vader-Bücher sowie Kinderbuchklassiker, Sachbücher, Pixi- und farbenfrohe Bilderbücher zu entdecken. Insgesamt also eine breite Palette an Lesestoff und somit eine gute Anregung für weitere Leseabenteuer. Gegen 11.00 Uhr ging ein abwechslungsreicher, bunter Schulvormittag zu Ende, der einmal mehr unter Beweis gestellt hat, dass wir nicht nur toll arbeiten, sondern ebenso toll feiern können und das gehört schließlich auch zu einem lebendigen Schulleben.

Jutta Fischer

Zurück