Eroberer und Sklaven an der Jugendschule

Eroberer und Sklaven an der Jugendschule

Ein spannender Vortrag zum Umgang mit fremden Völkern in der Kolonialzeit

Christin Hansen von der Universität Regensburg hielt in der Jugendschule im Oktober einen Vortrag zum Thema Imperialismus. Sie schreibt gerade am Lehrstuhl für Neuere Geschichte eine Doktorarbeit über dieses Thema und wollte uns einen Einblick ermöglichen. Die Zeit des Imperialismus begann 1860 und endete 1914. Frau Hansen erzählte uns etwas über die Menschen, die damals lebten und zeigte uns eine damalige Landkarte. Wir stellten fest, wie sehr sich Deutschland mit der Zeit verändert hatte. Wir lernten auch verschiedene Personen kennen wie Otto von Bismarck. 

Die Hauptthemen waren aber die Kolonien und die Kriege zwischen den europäischen Ländern. Außerdem diskutierten wir in Gruppen darüber, woher sich die europäischen Staaten die Erlaubnis nahmen, andere Menschen zu unterwerfen und Länder zu erobern. Eingeborene aus den Kolonien wurden in der Folgezeit auch in Deutschland wie im Zoo vorgeführt, um die Vorurteile der Menschen zu bekräftigen. Viele Europäer teilten die Ansicht, dass sie besser als die Dunkelhäutigen seien und es wurde erzählt, dass das Land Afrika unzivilisierte Einwohner hätte. Ein Teil der Ureinwohner wurde deshalb versklavt oder sollte westliche Bildung erhalten und ihre Traditionen ablegen.

Es war ein sehr informativer Vortrag, der den einen oder anderen zum Nachdenken darüber brachte, wie es damals so war. Die meisten wussten vorher kaum etwas über das Thema und konnten durch den Vortrag und die Diskussionen viel dazu lernen.

Theresa Rohatsch, Allstars

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