Häufige Fragen - FAQ
Wer ist der Träger der Montessori-Einrichtungen in Regensburg?

Träger aller Einrichtungen ist der im Juli 1992 gegründete „montessori regensburg e.V.“ Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt.

Welche Kinder können die Montessori-Schule Regensburg besuchen?

In der Montessori-Schule sind alle Kinder willkommen. Auf eine gute Mischung in den Klassen wird geachtet. Die Montessori-Pädagogik lässt den Kindern die Verantwortung für ihr Lernen. Dies ermöglicht vor allem die Freiarbeit. Das Ziel der Montessoripädagogik ist die Selbstverantwortung der Schüler für ihr Lernen. Dies stellt hohe Anforderungen an die Selbstständigkeit und Selbstorganisation. Eltern müssen bereit sein, diesen Lernprozess mitzutragen.

Wie läuft das Aufnahmeverfahren ab?

Auf unserer Homepage finden Sie ausführliche Angaben zum Aufnahmeverfahren. Schüler, die aktuell keinen Platz bekommen, werden in die Warteliste aufgenommen. Näheres dazu erfahren Sie von der jeweiligen Schulleitung (Grundschule bzw. Mittelschule).

Welche Klassen gibt es an der Montessori-Schule?

In der Grundschule gibt es acht jahrgangsgemischte Gruppen, in denen Kinder der Jahrgänge 1 bis 4 altersgemischt mit- und voneinander lernen.

In der Mittelschule gibt es jeweils drei jahrgangsgemischte Gruppe in 5/6 sowie in 7/8. Die Jahrgangsmischung ist fester Konzeptbestandteil.

In der Oberstufe gibt es zwei jahrgangsreine 9. Klassen und eine 10. Klasse.

Arbeitet die Schule inklusiv?

Die Montessori-Schule Regensburg ist offen für alle Kinder mit ihren individuellen Bedürfnissen und Besonderheiten. Kinder mit Förderbedarf werden mit Hilfe eines Schulbegleiters in die Gruppe integriert. Für Kinder mit Förderbedarf stehen begrenzt Plätze zur Verfügung.

Gibt es eine Nachmittagsbetreuung?

Die Montessori-Schule Regensburg bietet für die Schüler/-innen mehrere kostenpflichtige Betreuungsangebote an, die Sie auf unserer Homepage unter „Schulen – Angebot - Nachmittagsbetreuung“ finden.

In der Mittelschule wurde mit dem Schuljahr 2015/16 in den Jahrgangsstufen 7/8 im Rahmen unseres Konzepts der Jugendschule die verpflichtende gebundene Ganztagsschule eingeführt.

Gibt es an der Montessori-Schule Regensburg Zensuren?

Die Montessori-Pädagogik orientiert sich unmittelbar am Kind und berücksichtigt konsequent dessen Entwicklungsbedürfnisse und trägt verschiedenen Lernvoraussetzungen und individuellen Lernfortschritten Rechnung. Daher gibt es von der 1. bis 10. Jahrgangsstufe keine Ziffernnoten wie in den staatlichen Schulen, weder in Tests noch in Zeugnissen.

In der Grundschule gibt es die so genannten Brückengespräche, in denen das Kind den Eltern und der Lehrkraft ein bearbeitetes Material vorführt. Die Eltern und die Lehrkraft geben dem Kind Rückmeldung über sein Arbeitsverhalten, die nächsten Schritte und vereinbaren Ziele, wie die Arbeit weitergehen kann.

Ab Jahrgangsstufe 5 erhalten die Schüler ein so genanntes IzEL (Informationen zum Entwicklungs- und Lernprozess). Die Grundlage dafür sind die Rahmenbedingungen für IzEL, die vom Montessori Landesverband Bayern vorgegeben werden. Dadurch wird eine wesentlich differenziertere Beurteilung der Leistungen und Kenntnisse gegenüber dem Ziffernzeugnis ermöglicht. Besonderer Wert wird dabei darauf gelegt, dass die Kinder und Jugendlichen zu einer realistischen Selbsteinschätzung finden.

In der Mittelschule gibt es in den unteren Jahrgangsstufen nur vereinzelt Tests, in den höheren Jahrgangsstufen nehmen sie zu. Mit diesen Lernzielkontrollen können die Schüler ihr Wissen überprüfen.

Die Beurteilung dieser Tests erfolgt durch eine verbale Rückmeldung oder eine Bepunktung.

Gibt es Zeugnisse?

In einer Montessori-Schule gibt es keine Noten und keine klassischen Zeugnisse. Am Ende des Jahres erhalten die Schüler/-innen in der Grundschule einen Jahresbrief. Mit den Eltern werden darüber hinaus mehrmals im Jahr Gespräche geführt. Während des Schuljahres finden persönliche Feedback-Gespräche mit den Kindern statt, wodurch individuelle Lernprozesse gezielt gefördert werden. Ab Jahrgangsstufe 3 bieten wir Schullaufbahngespräche an.

In der Mittelschule wird die Entwicklung des Jugendlichen im Februar in einem persönlichen Spiegelbrief beschrieben, der auf die schulischen Kompetenzen, das Arbeitsverhalten und die persönliche Entwicklung eingeht. Am Ende des Schuljahres erhalten die Schüler/-innen die IzEL (Informationen zum Entwicklungs- und Lernprozess). Persönliche Gespräche begleiten die Kinder und Jugendlichen im Lauf des Jahres.

Sind die Abschlüsse anerkannt?

Alle unsere Schulabschlüsse – qualifizierender Mittelschulabschluss (9. Jahrgangsstufe), mittlerer Schulabschluss (10. Jahrgangsstufe), Fachabitur (12. Jahrgangsstufe – FOS) – sind staatlich anerkannt und werden in enger Kooperation mit unseren Partnerschulen absolviert.

Unsere Schüler/-innen nehmen an den staatlichen Prüfungen als Externe teil, d.h. dass sie die Prüfungen ohne Vornoten (Jahresfortgangsnoten) bestehen müssen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass unsere Schüler/-innen diese Herausforderung in der Regel sehr gut bewältigen.

Wie hoch ist das Schulgeld?

 

siehe Kostenübersicht

Ist die Montessori-Schule Regensburg eine „Elite-Schule“?

Die wunderbare Umgebung sowie das ehemalige Kloster, in dem die Schule untergebracht ist, vermitteln vielleicht den Eindruck, dass hier besonders gut situierte Kinder unterrichtet werden. Dies ist nicht der Fall. Die Montessori-Schule bildet die Gesellschaft gut ab. So gibt es hier Kinder und Jugendliche aus allen Lebens- und Familienzusammenhängen.

Gibt es ein Montessori-Gymnasium?

Nein, aber wir haben bereits seit 2009 eine Fachoberschule (FOS), sozialer Zweig. Hier steht selbst bestimmtes Lernen und Fächer übergreifendes Arbeiten im Vordergrund.

Wie können die Kinder an ein Gymnasium, eine Realschule übertreten?

Da die Montessori-Schule keine Noten kennt, kann auch kein Übertrittszeugnis ausgestellt werden, lediglich eine Stellungnahme über den Leistungsstand und das Arbeitsverhalten des Schülers.

Schüler, die an ein Gymnasium oder eine Realschule übertreten wollen, müssen am so genannten Probeunterricht an den aufnehmenden Schulen teilnehmen. Die Bestehensquote ist sehr gut.

Gibt es bei montessori regensburg auch einen Kindergarten?

Der Kindergarten wird in der Montessoripädagogik als „Kinderhaus“ bezeichnet – aus dem ital. „Casa dei Bambini“. montessori regensburg führt 3 Kinderhäuser (Altersstufe 3-6) und 2 Kinderkrippen (Altersstufe 18 Monate – 3 Jahre): das Kinderhaus in der Landshuter Straße (Stadtosten), die Orangerie in der Prüfeninger Schloßstraße (Stadtwesten) sowie den Prinzengarten in der Albertstraße (Zentrum).

Informationen dazu finden Sie auf der Homepage unter der jeweiligen Einrichtung.

Wo bekomme ich genauere Informationen?

Eltern, die für ihr Kind die Aufnahme in die 1. bzw. 5. Jahrgangsstufe beantragt haben, werden zum Informationsabend eingeladen. Für alle anderen Interessierten steht nach dem Aufnahmeantrag als erster Schritt ein Kennenlerngespräch mit der jeweiligen Leitung an.

Auch haben Sie jeweils im November die Möglichkeit, am Tag der Offenen Tür alle Einrichtungen von montessori regensburg zu besichtigen und dort mit den Leitungen, Vertreter/-innen des jeweiligen Teams und mit den Schüler/-innen ins Gespräch zu kommen.