Leitlinien 7 - 10

Leitlinien Montessori - Mittelschule

Die Montessori-Mittelschule möchte die Lernenden in ihrer Persönlichkeit achten, sie als ganze vollwertige Menschen wertschätzen. Sie möchte den Kindern und Jugendlichen helfen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln, indem ihnen Raum gegeben wird für freie Entscheidungen. Das Ziel ist es, die Kinder zu selbst bestimmten, freien, verantwortungsbewussten Menschen der Gesellschaft heranwachsen zu lassen. Ziel ist es auch, die Schüler/-innen dabei zu begleiten, mit Freude und ohne Angst miteinander zu lernen.

Die Jahrgangsstufen 5/6 sind nach dem Konzept der Montessori-Pädagogik Teil der Entwicklungsstufe II (Alter 6 – 12 Jahre).

In den Klassen 7/8, unserer Jugendschule, wird den Schülern wertschätzende Arbeit mit Kopf und Hand geboten. Praktische Arbeiten am pädagogischen Ort und historische Studien geben die optimale vorbereitete Umgebung für diese Altersstufe. Sie ergänzen, bereichern und schaffen ideale Vorbedingungen für theoretische Fragestellungen, die aus der Praxis heraus mit Interesse und Motivation angegangen werden können. Ein vielfältiges Kreativangebot zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit rundet das Angebot ab. Für Differenzierung bei der Stoffvermittlung gibt es auf diese Weise zahlreiche Möglichkeiten und große Freiräume, sodass auch akademisches Arbeiten möglich ist.

Zu Beginn der Jahrgangsstufe 9 steht die „Große Arbeit“, der Montessori-Abschluss, im Vordergrund. In den abschließenden Jahrgangsstufen 9 und 10 werden die erworbenen Kompetenzen hinsichtlich schulischen Lernens vervollständigt. Damit sind die Jugendlichen einerseits auf die guten staatlichen Schulabschlüsse, und andererseits auf die soziale Umwelt der Gesellschaft im Allgemeinen sowie auf die Berufsorientierung im Speziellen vorbereitet.

Die erworbenen Kompetenzen geben den Jugendlichen auch die Möglichkeit, sich sozial in ihrer ganzen Individualität in die Erwachsenenwelt zu integrieren und die Gemeinschaft zu stützen und weiterzuentwickeln. Das Wissen um eigene Stärken und Kompetenzen, aber auch um persönliche Grenzen wird sie zu verlässlichen Partnern im privaten und beruflichen Umfeld machen. Gleichzeitig werden sie so zu verantwortlichen Weltbürgern, die nicht nur ihre eigenen, sondern auch die Freiheit und die Rechte anderer Menschen schätzen, einfordern und schützen können.