Mittelschule mit den Klassen 5/6, 7/8, 9 und 10
Kurzinfos zur Mittelschule
Mehr als eine Schule
Was ist in der Montessori Mittelschule besonders?
- Praktische Arbeiten und historische Studien geben die optimale vorbereitete Umgebung für diese Altersstufe
- theoretische Fragestellungen können aus der Praxis heraus mit Interesse und Motivation angegangen werden
- vielfältiges Kreativangebot zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit
- Möglichkeiten und große Freiräume zur Differenzierung bei der Stoffvermittlung, sodass auch akademisches Arbeiten möglich ist
- Jahrgangsmischung 5/6 sowie 7/8 (je 3 Klassen), jahrgangsreine Klassen 9 und 10
- Klasse 5/6: 12 Stunden Freiarbeit der Kinder mit festem, eigenem Arbeitsplatz beinhaltet Mathematik, kosmische Erziehung (Geschichte/Politik/Geographie GPG · Natur und Technik NT · Wirtschaft und Beruf WiB) sowie Teile vom Deutschunterricht
- Klasse 5/6: Fachunterricht teils jahrgangsrein gibt es in den Fächern Deutsch, Englisch, Sport, Werken und Gestalten, Religion/ Ethik, Musik und Kunsterziehung
- ab Klasse 7 überwiegend Fachunterricht, Freiarbeit bietet Zeit für Interessensbereiche und Vertiefung nach individuellen Bedürfnissen
- Praktikum in der 5. und 6. Klasse je 1 Woche, weitere Praktika ab Klasse 7
- Leistungsbewertung: IzEL (Informationen zum Entwicklungs- und Lernprozess) auf der Grundlage des Montessori Landesverband Bayern, differenziertere Beurteilung der Leistungen und Kenntnisse gegenüber dem Ziffernzeugnis möglich. Besonderer Wert wird dabei darauf gelegt, dass die Kinder und Jugendlichen zu einer realistischen Selbsteinschätzung finden.
- In der Mittelschule gibt es in den unteren Jahrgangsstufen nur vereinzelt Tests, in den höheren Jahrgangsstufen nehmen sie zu. Die Beurteilung dieser Tests erfolgt durch eine verbale Rückmeldung oder eine Bepunktung.
- In der Jahrgangsstufe 9 steht die „Große Arbeit“ - der Montessori-Abschluss - für 6 Monate im Vordergrund
- Fokus auf individueller Wertschätzung, soziale Kompetenz, Verantwortung und Berufsorientierung
Der Montessori-Abschluss der Mittelschule
Eine „Große Arbeit” nach Maria Montessori zum Abschluss der Schullaufbahn ist ein besonderer Höhepunkt für die Schulkinder. Das Thema aus den vielfältigsten Bereichen ist frei gewählt und umfasst einen praktischen und einen theoretischen Teil. In der Vorbereitung werden die Jugendlichen von Mentorinnen und Mentoren aus Handwerk, Wirtschaft, Elternschaft oder Schule betreut. Die Leistung wird von einer Jury gewürdigt und beurkundet, die sich aus einer Vertretung von Öffentlichkeit, Wirtschaft und Schule zusammensetzt. Die Präsentation findet öffentlich statt.
Programm der Präsentation 2023 (Kopie)
Ort: Mehrzweckraum 3. OG
Kein Einlass während eines Präsentationsblockes!
Begrüßung und Eröffnung 8:30 Uhr
Präsentationen ab 9:00 Uhr
Block 1
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01 |
U., Liam |
Modell einer Marsbasis |
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02 |
Z., Flora |
Siren ceramics – Mythologie auf Ton |
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03 |
S., Cecilia |
Silberschmuck selbst geschmiedet |
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04 |
R., Magdalena |
Textildesign |
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05 |
S., Alexander |
Mein Rucola – Anbau |
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06 |
M., Balian |
Fantastische Illustration |
Block 2 ab 10:30
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07 |
K., Mathieu |
Open Source Wetterstation |
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08 |
Sch., Johanna |
Nähen und Upcycling von Klamotten |
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09 |
T., Bèla |
Bau einer mobilen Katzenleiter |
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10 |
B., Lorenz |
Ein mobiler Basketballkorb |
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11 |
L., Josefa |
Poetry und Gedankenlyrik |
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12 |
M., Anton |
Mein Bunker |
Block 3 ab 12:45 nach Mittagspause
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13 |
M., Jacob |
Meine Holzlampe |
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14 |
Z., Leon |
Mein Terrassensessel aus Paletten |
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15 |
A., German |
Das Schachspiel |
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16 |
K., Korbinian |
Meine DIY Musikbox |
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17 |
Z., Linus |
Mein Backbuch |
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18 |
F., Jasmin |
Mein selbstgebauter Glasschreibtisch |
Block 4 ab 14:15
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19 |
Sch., Luis |
Mein selbstgebautes Singlespeed |
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20 |
H., Leon |
Mein Infinity-Glastisch |
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21 |
Ö., Korbinian |
Meine selbstgenähte Hose |
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22 |
B., Milan |
Eigenbau eines Longboards |
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23 |
W., Anja |
Turnierfrisuren von Pferden |
Zertifikatsverleihung ab 16 Uhr
Themenauszug 2018 (Kopie)
Die Schwerpunkte der „Großen Arbeiten“ waren auch in diesem Jahr vielfältig: Künstlerische Arbeiten wie zum Beispiel „Mein selbstgeschriebenes Theaterstück“ und „Der spielende Mensch: Vom Urspiel zu eigenen Erfindungen“ oder handwerkliche Produkte, wie ein selbstgebauter Schreibtisch waren vertreten. Viele Jugendliche brachten die Themen auch mit ihren Hobbys in Einklang: So entstanden ein Dampflok-Bahnbetriebswerk, ein Fahrradschlauchtrampolin und Mandelas zu den vier Jahreszeiten. Insgesamt konnten 32 Arbeiten bestaunt werden.
Die Präsentation, die öffentlich stattfand, sowie die Ausstellung der Arbeiten markierten den Schlusspunkt eines langen Arbeitsprozesses. Statt einer Note erhalten die Jugendlichen eine detaillierte Wertschätzung durch eine Jury, die neben Vertreterinnen und Vertretern der Schule – Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerteam – und dem Verein auch aus Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der Öffentlichkeit und anderer Bildungsinstitutionen besteht.
Die Präsentation der Großen Arbeit 2018 fand am 22. November statt.
Themen 2017 (Kopie)
Fünf Tage entschlacken
Meine eigene Tattoo-Motivmappe
Ein Modulbahnhof im Maßstab 1:87
Marie Curie – eine Frau, die die Welt veränderte
Gartenbrunnen aus Edelstahl
Katzenhäuschen aus Karton
Filzen einer Tasche
Meine Schokolade
Mein eigenes Buch
Meine eigene Hundekollektion
Programmierung eines Computerspiels
Bau eines Schreibtischs
Unser Salto-Video
Action Painting
Mein ABC im Alltag
Timelapse-Video
Modellbahn im Garten
Bau eines Schlittens
Die Weltraumfahrt
Nähen eines Mittelalterkleids
Mein selbst gebautes Bett
„Der einsame Krieger“ – Stop-Motion-Film
Modellbaugarage
Bau eines Bogens
Ein Kuchen in Form eines Hutes
Reiseführer Zürich
Bau eines Igelhauses
Mein selbst gebautes Wildholzbett
Bau eines Bienenstocks
Meine Wunschgitarre
Unser Salto-Video
Der Umbau vom Kinderzimmer zum Jugendzimmer
Themen 2016 (Kopie)
Eigene Manga-Charaktere
Herstellung eines Muay-Thai-Boxsacks
Jugendreiseführer für Berlin
Bau einer Aquaponik-Anlage
Vergoldung eines Bilderrahmens
“Exception” – A Bird’s Adventure Written by Me
Mein eigener Bauwagen – mein Zimmer auf 4 Rädern
Unser eigener 3D-Charakter
Am Fluss entlang – der Donauradweg
Restaurierung einer historischen Bank
Fotografie-Effekte mit einer digitalen Kamera
Japanischer Teeweg
Gartenwelten
Manga-Augen – Step by Step
Mein Zentangle-Doodle-Bild
JoJoMa‘s TopTen – ein New-York-City-Reiseführer
Unser eigener 3D-Charakter
Bau eines Palettentisches
Fotosession: Budapest – Eger
Lias Tagebuch – ein Buch im Internet schreiben
Bau einer Seifenkiste
Optische Täuschungen – 3 Werkstücke
„Der Alltag eines Tierarztes“ – ein Film von mir
Mein selbst genähtes Kleid mit weitem Rock
Umbau eines Spielzeug-LKWs auf RC
Meine eigene Geocachingtour
Dance-Tutorial
Eine Hochzeitstorte
Teckelzucht/Bau einer Wurfkiste
Bau eines Longboards
Der Hufschlag ist mein Herzschlag – mein eigenes Buch
Mein selbst geschriebenes Kunstmärchenbuch
Themen 2015 (Kopie)
Mein Tennishängeschrank
Verschwendung und Wertschätzung von Lebensmitteln
Mein Graffiti
Eigenbau einer Spielkonsole
Herstellung eines Parfums
Herstellung eines Likörs
Meine eigene Musik-CD
Meine eigene Hundekollektion
Reiseführer „Barcelona für Jugendliche“
Die kreative Gestaltung meiner Mimikmaske
Audi in Streetart
Zauberei
Herstellung einer Bronzefigur
Marina Mey – das Leben meiner Oma
Bau eines Longboards
„Und der Himmel wäre leer“ – mein Buch über Vögel
Bau einer Drachenskulptur
„Regensburg im Detail“ – mein Fotobuch
Neuseeland – ein Reisetagebuch in Aquarellen
Mein Miniatur-Dorf
Fotobuch „Weg mit Chaos“
Mein Weg zum Puppengewand
Meine vegane Naturkosmetik
„Die Geschichte einer Murmel“ – meine Fotoanimation mit Musik
Eigenbau eines Gaming-PCs
Bau einer E-Gitarre
Bau einer Camera Obscura
Mein vegetarisches 4-Jahreszeiten-Kochbuch
„Geocaching“ – eine moderne Art der Schnitzeljagd
Fair Trade
Meine Manga-Beschreibung
Origami-Dinosaurier
Bienen
Bau eines Hexacopters
Bau einer Workstation
Bau einer Hundehütte
Themen 2014 (Kopie)
Meine eigene Pferdekollektion
"Seiltanz" - mein eigener Trickfilm
Mit dem Pferd Fußball spielen
Piranhas - der Mythos vom Killerfisch
Eigene Hutkreationen
Mein eigenes Longboard
Aktiver Tierschutz im Ausland
Bau eines Drift Trikes
Mein Manga-Heft
Jede Jahreszeit hat eine süße Seite
Ein Autokundendienst bei Mercedes Benz
"Mein Traumhaus" - Modell mit erneuerbaren Energien
„Hinfallen – aufstehen“ – unser eigenes Theaterstück
Aquaponik
Möbelbau aus Naturmaterialien
Artgerechte Pferdehaltung
Bollywood Dance
Restaurierung eines Bootes
Meine eigene Radiosendung
Bau eines Sideboards
Herstellung eines Steinzeitpfeils
Mei kloane Hennastubn
Herstellung von Lederschuhen
Bau eines Messers
Mein Montessori Kindersachbuch
Ein kleines Stück „Himmel auf Erden“ – die Praline
Von der Planung bis zur fertigen Kommode
Kernklangbrett harmoniert mit Hackbrett
Bau eines Bogens
Mein eigenes Messer
„Hinfallen – aufstehen“ – unser eigenes Theaterstück
Mein Traum: Schlittenhunde
Mein eigenes Cosplay
Meine eigene Harfen-CD
Mein Cajon
Afrikas kleine Giganten - Achatschnecken
Themen 2013 (Kopie)
Kontinentalverschiebung
Graffiti
Internet-Blog über meinen Neuseelandaufenthalt
Mein Tanzvideo
Bau eines Echsen-Terrariums
Bau eines Insektenhotels
Mein eigenes Herbarium
Bau einer Lampe
Bau eines BMX-Tables
Naturkosmetik selber herstellen
Bau einer Babywiege
Meine, deine, unsere Erde
Waldführung für Grundschüler
Bau einer afrikanischen Basstrommel
Bau einer Morsetaste
"Ghillie Suit"-Tarnanzug
Bau einer Standfußtrommel
Bau eines Schminktisches
Buch über Flugzeugtypen
"Fannys Schmankerl" - ein Kochbuch
"Every day one second" - ein Alltagsfilm
Meine eigene Mädchenzeitschrift
Mein selbst gebautes RC-Auto
Restaurierung eines BMX-Rades
Der deutsch-sowjetische Krieg 1941-45
Erstellung eines Parkour-Videos
Bau einer Leuchtturmlampe
Restaurierung eines Holland-Rades
Ausbau eines Dachgeschosses
Mein Youtube-Video
Themen 2012 (Kopie)
Figur aus Pappmaché
Melinas Schuhkreationen
Molekulare Küche – Arbeiten mit Stickstoff
Mobile töpfern mit Handicap
Miniköche
Ohrschmuck in verschiedenen Kulturen
Jugendtrainer - Organisation eines Fußballturniers
Nähen einer Handtasche
Schiedsrichterausbildung
Smoothies, Shakes und Cocktails
Gestalten und Nähen einer Patchworkdecke
Cosplay /Buch schreiben
Meine eigene HipHop-Choreographie
Ton und Töpfern
Bau eines Zimmerbrunnens
Weidenflechten
Restaurierung einer Vespa
Herstellung eines Messers
„Rücken an Rücken“ – mein Kriminalroman
"Nannerl und Wolferl Mozart" - ein Theater
Herstellung einer Angel
Bau eines Backofens
Mein selbst gebauter Schreibtisch
Vom Kinder- zum Jugendzimmer
Assistenzhund-Ausbildung
Schwimmteichmodell
NXT Mindstorms
Vogelhäuschen
Slackline
Planung und Herstellung eines Schreibtischs
Upcycle-Taschen
Die Walhalla
Gitarrenbau mit Bausatz
Themen 2011 (Kopie)
Meine Chemie in der Küche
Bau eines magnetischen Messerblocks
Feuerwehr für Kids – Tag der offenen Tür bei der Jugendfeuerwehr
Das Kleine Schwarze Coco Chanel
Russische Sprache, Schrift und Kultur
Frisuren
Graffiti
Mein Multiplayer-Server-Script
Reisetagebuch Schottland
Rock-Konzert organisieren/spielen
Mein eigenes Dirndl
Illustrieren eines Buches
Der Landkreis räumt auf
Entstehung eines Romans
Klassenzimmer in Miniatur
Making My Own movie
Sommerfest im Kinderhort
Modell einer Schnapsbrennanlage
Westernreiten
Arbeits- und Elektroprüftisch
Bau eines Rauchbrandofens
Modell eines Sudkessels
Restaurierung eines Mopeds
Meine Jahrbuchgestaltung der Mittelschule
Eigenes Dirndl nähen
Essstörungen
Pferdeausrüstung selbst gemacht
Bau einer afrikanischen Werkbank
Lichtobjekt
Bau einer Weihnachtskrippe
Mein eigenes Malzbier
Offene Ganztagsschule (OGS)
Diese zusätzliche Betreuung ist für die Klassen 5/6 und 9/10 verfügbar. Die Klassen 7/8 sind im Rahmen der Jugendschule bereits mit verpflichtendem, gemeinsamem Nachmittagsunterricht.
Zielgruppe: Mittelschule Klassen 5/6 und 9/10
Öffnungszeit: Montag bis Donnerstag, 13.00 bis 16.00 Uhr, keine Ferienöffnung
Gruppengröße: Mindestens 16 Jugendliche
Besonderheit: Tageweise buchbar ab 2 Tage pro Woche (2, 3 oder 4 Tage pro Woche), Abholzeit ist immer 16 Uhr
Nutzung der Zeit: Essen, Hausaufgabenzeit, Kursangebote und freie Zeit
Raum: Mehrzweckraum, Kursräume und bei schönem Wetter Pausenhof
Kontakt: schule@montessori-regensburg.de
Die Montessori-Mittelschule möchte die Lernenden in ihrer Persönlichkeit achten, sie als ganze vollwertige Menschen wertschätzen. Sie möchte den Kindern und Jugendlichen helfen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln, indem ihnen Raum gegeben wird für freie Entscheidungen. Das Ziel ist es, die Kinder zu selbst bestimmten, freien, verantwortungsbewussten Menschen der Gesellschaft heranwachsen zu lassen. Ziel ist es auch, die Schüler/-innen dabei zu begleiten, mit Freude und ohne Angst miteinander zu lernen.
Die Jahrgangsstufen 5/6 sind nach dem Konzept der Montessori-Pädagogik Teil der Entwicklungsstufe 2 für das Alter 6 – 12 Jahre (siehe unten) unterrichtet.
In den Klassen 7/8, unserer Jugendschule, wird den Schülern wertschätzende Arbeit mit Kopf und Hand geboten. Praktische Arbeiten am pädagogischen Ort und historische Studien geben die optimale vorbereitete Umgebung für diese Altersstufe. Sie ergänzen, bereichern und schaffen ideale Vorbedingungen für theoretische Fragestellungen, die aus der Praxis heraus mit Interesse und Motivation angegangen werden können. Ein vielfältiges Kreativangebot zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit rundet das Angebot ab. Für Differenzierung bei der Stoffvermittlung gibt es auf diese Weise zahlreiche Möglichkeiten und große Freiräume, sodass auch akademisches Arbeiten möglich ist.
Zu Beginn der Jahrgangsstufe 9 steht die „Große Arbeit“, der Montessori-Abschluss, im Vordergrund. In den abschließenden Jahrgangsstufen 9 und 10 werden die erworbenen Kompetenzen hinsichtlich schulischen Lernens vervollständigt. Damit sind die Jugendlichen einerseits auf die guten staatlichen Schulabschlüsse, und andererseits auf die soziale Umwelt der Gesellschaft im Allgemeinen sowie auf die Berufsorientierung im Speziellen vorbereitet.
Die erworbenen Kompetenzen geben den Jugendlichen auch die Möglichkeit, sich sozial in ihrer ganzen Individualität in die Erwachsenenwelt zu integrieren und die Gemeinschaft zu stützen und weiterzuentwickeln. Das Wissen um eigene Stärken und Kompetenzen, aber auch um persönliche Grenzen wird sie zu verlässlichen Partnern im privaten und beruflichen Umfeld machen. Gleichzeitig werden sie so zu verantwortlichen Weltbürgern, die nicht nur ihre eigenen, sondern auch die Freiheit und die Rechte anderer Menschen schätzen, einfordern und schützen können.
Klasse 5/6: Das sind wir
Drei jahrgangsgemischte Gruppen 5/6 mit je 22 bzw. 20 Schulkinder lernen tagtäglich in den Räumlichkeiten des Prüfeninger Schlosses in Regensburg. In jeder Gruppe arbeitet eine Lehrperson mit einer Freiarbeitskraft und eventuell einer zusätzlichen Schulbegleitung für die Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Unsere Klassen sind jahrgangsgemischte Gruppen. Wir sind eine staatlich genehmigte Schule, die neben der Montessori-Pädagogik mit dem staatlichen Lehrplan für bayerische Grundschulen arbeitet.
Unser Verständnis von Bildung
Ein achtsamer und respektvoller Umgang mit Kindern und Jugendlichen ist für uns oberstes Ziel. Wir begleiten und unterstützen die Kinder in ihrer Entwicklung und bei ihren Lernprozessen.
Unsere Rolle als Lehrperson
„Der Lehrer muss passiv werden, damit das Kind aktiv werden kann.“ „Nicht das Kind soll sich der Umgebung anpassen, sondern wir sollten die Umgebung dem Kind anpassen.“
(Maria Montessori)
Die Umgebung ist der Ort von dem die Lernimpulse ausgehen. Die Pädagogen/-innen haben die wichtige Aufgabe, diese vorzubereiten und dem Kind vorzustellen, d. h. ihm die Entwicklungsmaterialien mit großer Präzision zu zeigen. Die Pädagogen/-innen verstehen sich als Helfer, damit sich jedes Kind zu einer selbstständigen Persönlichkeit entwickeln kann. Sie zeigen Präsenz, beobachten und begleiten das Kind in respektvoller, zurückhaltender aber auch inspirierender Weise und stellen immer wieder den Bezug zum Kind her. Die Lehrkraft gibt Hilfestellung nur da, wo es nötig und gewünscht ist. Die Entwicklung des Kindes bestimmt das pädagogische Handeln.
Kosmische Erziehung
Natur und Kultur
„Die Sterne, die Erde, die Gestirne, alle Formen des Lebens bilden in enger Beziehung untereinander ein Ganzes; und so eng ist diese Beziehung, dass wir keinen Stein begreifen können, ohne etwas von der großen Sonne zu begreifen! Keinen Gegenstand, den wir berühren, ein Atom oder eine Zelle, können wir erklären ohne Kenntnis des großen Universums. Welche bessere Antwort können wir diesen Wissensdurstigen geben?“ (M. Montessori, Kosmische Erziehung, S. 42)
Unsere Schule möchte den Kindern ermöglichen die Stellung des Menschen im Universum und in der Evolution des Lebens kennen zu lernen und zu begreifen, sowie einen Einblick in die Zusammenhänge aller Phänomene in der Natur zu gewinnen.
Die Kosmische Erziehung hat das Ziel, den Schülern eine Auseinandersetzung mit vielfältigen Sachthemen zu ermöglichen. Aspekte aus der Astronomie, Geografie, Geologie, Biologie, Physik, Chemie (in 5/6), Geschichte, … gehören ebenso dazu wie der Mensch mit seinen kulturellen Errungenschaften wie zum Beispiel der Religion, Kunst, Musik, der Schrift und der Mathematik. Dabei geht es uns nicht um das Auswendiglernen und das Anhäufen von Wissen, sondern um individuelle Erfahrungen und um das Wecken von Neugier und Entdeckerlust.
Drei Prinzipien sind von Bedeutung:
Die Orientierung am sinnlich erlebten Gegenstand: Die Kinder können die Phänomene der Natur und Kultur in die Hand nehmen, erfahren, erforschen, erkunden, um so einen direkten Kontakt zur Welt zu gewinnen.
Die Orientierung an der Ganzheit: Die Kinder bekommen immer wieder Überblicke über große Zusammenhänge, bevor sie sich detaillierten Teilgebieten widmen können (große und kleine Erzählungen).
„Einzelheiten zu lehren, bedeutet Verwirrung zu stiften. Die Beziehung unter den Dingen herzustellen, bedeutet Erkenntnisse zu vermitteln.“
(Maria Montessori, Kosmische Erziehung, S.125)
Orientierung an der Verantwortlichkeit des Menschen: Die Kinder lernen Zusammenhänge und Abhängigkeiten in der Natur und dem Kosmos kennen und haben so die Möglichkeit, die besondere und verantwortungsvolle Rolle des Menschen zu erlernen, zu verstehen und sie aktiv anzunehmen.
Grundlagen der täglichen Arbeit
Vorbereitete Umgebung
Mit der „vorbereiteten Umgebung“ schaffen wir Pädagogen/-innen ein Umfeld für die Kinder, damit sie zu einer tiefen Konzentration finden können, die notwendig für ihre Entwicklung ist. Das Material ist ein Helfer und Begleiter für die innere Arbeit des Kindes. Die Umgebung wird von uns Pädagogen/-innen mit großer Sorgfalt und Sachkenntnis vorbereitet.
Zur „vorbereiteten Umgebung“ gehören für uns Pädagogen/-innen nicht nur offene Regale mit Entwicklungsmaterialien und eine kindgerechte Einrichtung, sondern eine angenehme, entspannte Atmosphäre, in der sich die Kinder wohl fühlen und in der sie ständig Inspirationen finden können. Damit das Arbeiten in einer solchen Lernumgebung gelingen kann, gibt es auch Regeln, die das soziale Zusammenleben bestimmen. Wir Pädagogen/-innen begleiten und unterstützen jedes Kind in seinem Entwicklungsprozess und geben Anregungen zur Erkundung und Erforschung der Natur und Kultur.
Sichtweise des Kindes
Bei uns steht das Kind mit seinen Entwicklungsbedürfnissen im Mittelpunkt des pädagogischen Handelns. Wir gehen davon aus, dass Kinder eigenständige Individuen auf ihrem Weg der Persönlichkeitsentwicklung sind und durch selbstständiges Handeln lernen. Jedes Kind ist eine eigenständige Persönlichkeit und wir wollen es je nach Entwicklungsstand in seinen jeweiligen Interessen unterstützen. Wir Pädagogen/-innen begleiten die individuellen Lernprozesse und bieten jedem Kind die Vielfalt der Montessori-Materialien an. Mit konkreten Gegenständen können unsere Kinder abstrakte Lerninhalte erkunden und begreifen.
Als Leitsatz der Montessori-Pädagogik für das Kind verstehen wir „Hilf mir es selbst zu tun“. Für das Schulalter möchten wir es noch ergänzen durch „Hilf mir, selbst zu denken“. Die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit vom Erwachsenen kann somit Schritt für Schritt entwickelt werden. Bei den Kindern werden verschiedene Freiheiten, die zur freien Wahl der Arbeit führen, ermöglicht. Freie Wahl des Materials, freie Wahl des Arbeitsplatzes, freie Wahl der Sozialform und freie Wahl der Zeit.
Diese Freiheit bedeutet für uns jedoch nicht, tun und lassen zu können, was man gerade will, sondern es bedeutet „Meister seiner selbst zu sein“. Das Ziel echter Freiheit ist für uns das selbstständige, eigenverantwortliche Kind.
Jahrgangsmischung
„Unsere Schulen haben bewiesen, dass sich die Kinder verschiedenen Alters untereinander helfen; die Kleineren sehen, was die Größeren tun und bitten um Erläuterung (…), die Größeren werden zu Helden und Meistern und die Kleinen bewundern sie.“
(Maria Montessori)
Die Jahrgangsmischung ist ein wesentliches Merkmal unserer „Montessori-Schule für alle Kinder“. Durch das Zusammenleben in verschiedenen Altersstufen entsteht ein natürliches Umfeld, indem die Kinder und Jugendlichen sich in immer wieder wechselnden Rollen erfahren können. Ältere helfen Jüngeren und Jüngere achten den Wissensvorsprung der Älteren. Dies wirkt einer Fixierung von Rollen entgegen und hilft ein gutes Lern- und Arbeitsverhalten aufzubauen. Während in der Grundschule alle vier Jahrgangsstufen gemischt unterrichtet werden, umfassen die Mittelschulen jeweils nur zwei Jahrgangsstufen.
Inklusion
„Inklusion heißt, dass Schüler/-innen verschiedener Altersstufen, Begabungen und Temperamente miteinander lernen können, mit verschiedenen Stärken und Schwächen und mit unterschiedlichem Lern- und Entwicklungstempo.“
(Montessori- Landesverband, Positionspapier, Juli 2009)
Durch inklusive Pädagogik soll ein gemeinsames Leben und Lernen ermöglicht werden. Inklusive Leitprinzipien sind Chancengleichheit im Zugang zur Bildung und die individuelle Förderung bei individuellen Lernarrangements. Die Heterogenität der Menschen ist eine Selbstverständlichkeit und wird als Bereicherung erfahren. (Positionspapier des vds, Landesverband Bayern, 2009)
Das inklusive Schulmodell ist ein grundlegend humanistisches Anliegen, „eine Art Zukunftsperspektive, vielleicht sogar eine Utopie“ (Reinhard Lelgemann, 2007) und diese Vision wollen wir umsetzen.
Die Aufgaben der Pädagogen/-innen in der Freiarbeit
Unsere wichtigsten Aufgaben sind:
• liebevolle und achtsame Zuwendung
• Klarheit, Konsequenz und Ruhe im Umgang mit den Kindern
• die Unterstützung von Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und Selbstvertrauen beim Kind
• Achtung vor den kindlichen Bedürfnissen
• genaue Beobachtung der kindlichen Entwicklung und eine transparente Dokumentation
• vielfältige Angebote zum richtigen Zeitpunkt durch Darbietungen („Samen streuen und den Keim der Wissenschaften legen“)
• klare Grenzen setzen
Leistungsbewertung
„Arbeit ist notwendig. Es darf nichts anderes sein als eine Passion. Der Mensch ist nur glücklich, wenn er etwas leistet.“
(Maria Montessori)
Jedes Kind leistet seinen eigenen Selbstaufbau. Das Schulkind leistet etwas, indem es sich eigenaktiv mit einem Thema, einem Lerngegenstand auseinandersetzt. Aus dieser Grundaussage leitet sich unser Verständnis von Leistung ab; Leistung kommt aus dem Kind, ist dynamisch, dient der Persönlichkeitsentfaltung und ist kein Auslesekriterium.
Es ist selbstverständlich, dass Kinder in der Schule etwas leisten. Sie wollen und können Leistungen erbringen. Aber Leistung ist kein absoluter Begriff: Jedes Kind kommt mit unterschiedlichen Voraussetzungen in die Schule und startet folglich nicht bei null, sondern von seinem eigenen Entwicklungsstand aus. In unserer Schule kann jedes einzelne Kind seine Leistungsfähigkeit weiter entfalten. Ein einheitlicher, normierter Leistungsstand wird dabei nicht erzielt werden. Die erbrachte Leistung wird nicht an anderen Kindern oder einer, wie auch immer eher willkürlich festgesetzter Klassennorm gemessen, sondern in erster Linie am Kind bzw. der Sachlage selbst. Beobachtet und beurteilt werden die persönliche Anstrengung und der individuelle Lernfortschritt.
Das Kind darf Fehler machen. Wir alle machen Fehler. Ein Fehler ist kein Makel, sondern eine Chance im Lernprozess.
In unserer Schule gibt es verschiedene Arten von Leistungsbeobachtungen und Leistungsbewertungen. Der Lernfortschritt der Kinder wird schriftlich festgehalten. Über die Arbeit der Schüler/-innen führen die Pädagogen/-innen Aufzeichnungen. Diese dienen als Grundlage für die Leistungsbeschreibung, die in Form eines persönlichen Briefes an das Kind ausgegeben wird. Außerdem erhalten die Eltern einen Einblick in den Lernfortschritt ihres Kindes durch den Besuch der Elternsprechstunde. Am Schuljahresende wird allen Kindern ein Abschlussbrief überreicht. Dieser enthält neben einer weiteren Leistungseinschätzung vor allem einen Rückblick auf die vielfältigen Erlebnisse und Erfahrungen, die die Schülerinnen und Schüler während des gesamten Schuljahres machen durften.
In den Jahrgangsstufen 5-6 gibt es zum Halbjahr eine Rückmeldung zum Lern- und Arbeitsverhalten in Form eines sogenannten „Spiegelbriefes“ und zum Schuljahresende ein IzEL (= Information zum Entwicklungs- und Lernfortschritt).
Elternarbeit
Die Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen für die Kinder. Nur mit ihrer Zustimmung und Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit dem Kind, wie auch mit der Schule kann die Erziehungsarbeit in der Schule gelingen. Die Zusammenarbeit von Eltern und Pädagogen/-innen ist ein zentraler Baustein der Montessori-Schule. Unser Leitgedanke ist: „Wir reden miteinander und nicht übereinander“.
Wir wünschen uns, dass die Eltern die Montessori-Arbeit unterstützen, indem sie die Grundprinzipien mittragen und in ihren familiären Alltag mit einbeziehen.
Über verschiedene Angebote (z. B. AufTAKT-Veranstaltungen, Tag der offenen Tür, Homepage, …) können die Eltern Einblicke in die Montessori-Pädagogik gewinnen und sich informieren.
Freie Arbeit
Je nach Alter und Entwicklungsstand entwickelt das Kind Interesse für unterschiedliche Tätigkeiten, die seine Entwicklung fördern. Ein Grundprinzip der Montessori-Pädagogik ist die freie Wahl der Arbeit. Das Kind wählt das Material, die Sozialform, den Arbeitsplatz und die Dauer der Arbeit.
Die Aufgabe der Pädagogen/-innen während der Freiarbeit umfasst die Vorbereitung der Umgebung sowie das Beobachten, Darbieten, Interagieren, Kommunizieren, Dokumentieren und Helfen.
„Beim Kind Samen zu streuen und den Keim der Wissenschaft zu legen.“
(Maria Montessori, Kosmische Erziehung, S. 38)
Auch in den Jahrgangsstufen 5/6 kommt entwicklungsgemäß der Materialarbeit in den Bereichen Deutsch, Mathematik und Kosmische Erziehung noch große Bedeutung zu. Der beginnenden Pubertät wird im kommunikativen Umgang Rechnung getragen.
Wochenstruktur 5-6
Die drei 5/6-Gruppen haben zwölf Stunden Freiarbeit in der altersgemischten Lerngruppe. Sie beinhaltet einen Teil des Faches Deutsch sowie den ganzen Mathematikunterricht und die Kosmische Erziehung (Geschichte/Politik/Geographie GPG · Natur und Technik NT · Wirtschaft und Beruf WiB).
Gebundenen Unterricht und Fachunterricht gibt es in den Fächern Deutsch, Englisch, Sport, Werken und Gestalten, Religion und Ethik, Musik und Kunsterziehung. In diesen Fächern wird z. T. in jahrgangshomogenen Gruppen unterrichtet.
Praktika (Jahrgangsstufe 5-6)
Erste Ansätze der für die Jugendstufe charakteristischen Merkmale, wie z. B. das Berufspraktikum und praxisorientierter Zugang zu verschiedenen theoretischen Themen, bereiten auf die nächste Entwicklungsphase vor.
In der 5. Jahrgangsstufe absolvieren die Schüler/-innen ein einwöchiges Praktikum in einem Betrieb der „Urproduktion“ (Land-, Forst-, Fischwirtschaft, Imkerei, Gärtnerei)
In der 6. Jahrgangsstufe erhalten die Schüler/-innen durch das Praktikum einen Einblick in den Bereich „Soziales“ (Krippe, Kindergarten, Seniorenresidenz, …)
Besondere Angebote
Unser Ziel an der Schule ist, Kultur an der Schule leben und Schule nicht nur als Lernort, sondern auch als Lebensort zu erfahren. Hierzu gibt es an der Montessori-Schule verschiedene, vielseitige Aktionen wie zum Beispiel Bastel- und Thementage, die Aufenthalte im Schullandheim und im Walderlebniszentrum, Skitage, das Sport- und Spielefest, Autorenlesungen, Theater- und Museumsbesuche und vieles mehr. Die Arbeit in der Freinet-Druckerei, in der die Kinder ihre selbstgeschriebenen Geschichten setzen und vervielfältigen können, stellt ebenfalls eine Bereicherung unseres Schulalltages dar.
Außerdem feiern wir gemeinsam Geburtstage und verschiedene andere Feste im Jahreskreislauf und erleben uns damit immer wieder als tragfähige Klassen- und Schulgemeinschaft.
Hausaufgaben
Hausaufgaben dienen in erster Linie der Übung und der Vertiefung des individuell erarbeiteten Lernstoffes. Trotz der vielen Übungsmöglichkeiten, die das Montessori-Material bietet, ist die häusliche Übung wichtig – bei dem einen Kind mehr, beim anderen weniger. Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und Pädagogen/-innen ist dabei bedeutend. Hausaufgaben berücksichtigen den individuellen Entwicklungsstand des Kindes und sind in der Regel nicht für alle Kinder gleich. Sie werden überwiegend als Wochenhausaufgaben erteilt.
Bitte informieren Sie sich im Vorfeld Ihrer Anmeldung über unsere Schule und ihre pädagogische Umsetzung der Ideen von Maria Montessori (z.B. im Konzept der Mittelschule sowie zur Inklusion).
Möglichkeiten hierzu bestehen außerdem auf dem »Tag der offenen Tür«.
Wenn ihr Kind bereit für die Schule ist und Sie als Eltern sich für das Konzept der Montessorischule Regensburg entscheiden, bitten wir Sie Ihr Kind anzumelden.
Die Entscheidung, ob ein Kind einen Schulplatz bekommt, fällt im Rahmen der folgenden 5 Schritte:
1. Schritt: Aufnahmeantrag stellen
Online Aufnahmeanträge (auch für Quereinsteiger) können immer gestellt werden, die Reihenfolge spielt keine Rolle. Die Anträge für das Folgeschuljahr müssen bis ca. Ende Januar des Jahres eingegangen sein. Der genaue Termin findet sich in der Terminübersicht auf der Startseite der Homepage.
2. Schritt: Infoabend
Alle Eltern, die einen Aufnahmeantrag für ihr Kind gestellt haben, werden schriftlich zum Elterninformationsabend Februar/März eingeladen. An diesem Abend erhalten Sie einen umfassenden Einblick in unsere Schule und die Montessoripädagogik. Fragen werden geklärt und der weitere Weg der Aufnahme wird vorgestellt.
3. Schritt: Kindervor-/nachmittag
Mitte März laden wir alle Kinder zu einem Kindervor-/nachmittag ein. Ihr Kind wird dann in einer Kleingruppe mit dem pädagogischen Team das Material kennenlernen und damit arbeiten.
4. Schritt: Gespräch Eltern-Schüler-Lehrer
Damit wir Sie und Sie uns kennenlernen können, laden wir Sie zusammen mit Ihrem Kind zu einem Gespräch ein. Wir möchten gerne erfahren, warum Sie Ihr Kind in die Montessorischule einschulen möchten. Selbstverständlich können Sie auch noch ungeklärte Fragen stellen. Wichtig ist, dass beide Erziehungsberechtigte anwesend sind. Bei Bedarf haben Sie auch die Möglichkeit einer Hospitation.
5. Schritt: Vertragliche Aufnahme
Alle Anmeldungen werden im pädagogischen Team vertraulich besprochen und ausgewertet. Die Entscheidung, ob ein Kind einen Schulplatz bekommt, fällt das pädagogische Team. Leider können wir jedes Jahr nur eine begrenzte Zahl an Kindern aufnehmen.
Sollte die Anzahl der angemeldeten Kinder unsere Aufnahmekapazität übersteigen, erhalten Sie einen Wartelistenplatz für Ihr Kind.
Welche Kinder und Jugendlichen werden in die Mittelschule (Jahrgangsstufen 5-10) aufgenommen?
Alle Kinder, die in der Regelschule beschult werden könnten, können auch die Montessori-Schule Regensburg besuchen. Wichtig ist, dass Sie als Eltern hinter den Prinzipien der Montessoripädagogik stehen und Ihr Kind auf seinem Weg unterstützen.
Für Quereinsteiger
Zum Schuljahresbeginn werden unsere Schulplätze besetzt. Wir führen jedoch eine Warteliste in allen Jahrgangsstufen für den Fall, dass während des Jahres Plätze frei werden.
1. Schritt: Aufnahmeantrag stellen
Bitte schicken Sie den regulären Aufnahmeantrag online hier ab.
2. Schritt: Gespräch Eltern-Schüler-Lehrer wenn ein Schulplatz frei ist
Damit wir Sie und Sie uns kennenlernen können, laden wir Sie zusammen mit Ihrem Kind zu einem Gespräch ein. Wir möchten gerne erfahren, warum Sie Ihr Kind in die Montessorischule einschulen möchten. Selbstverständlich können Sie auch Fragen stellen. Wichtig ist, dass beide Erziehungsberechtigte anwesend sind.
3. Schritt: Hospitationstage
Nach Möglichkeit zwei Tage Hospitation in der gewünschten Jahrgangsstufe.
4. Schritt: Vertragliche Aufnahme
Bei gegenseitigem Wunsch zur Aufnahme verschickt die Schule den Vertrag. Die Eltern unterschreiben zuerst und schicken den Vertrag an die Schule zurück.
Montessori-Pädagogik dient der Persönlichkeitsbildung
Jedes Individuum entwickelt sich – gemäß seinem inneren Bauplan. Eigenes Interesse ist der Hauptantrieb für Entwicklung und Lernen. Wir respektieren dieses Muster und fördern so Konzentration, Spaß am Lernen, Selbstbewusstsein und Selbständigkeit. Wir achten die Persönlichkeit der Kinder und schaffen ein Klima von Toleranz und Wertschätzung.
Die Entwicklung zulassen und fördern
Die Montessori-Pädagogik geht zurück auf die italienische Ärztin und Pädagogin Maria Montessori (1870-1952). In ihrer Arbeit mit Kindern beobachtete sie, dass... diese von sich aus neugierig, wissbegierig und lernwillig sind. In jedem Kind steckt ein »individueller Bauplan«, nach dem sich seine Entwicklung vollzieht.
»Hilf mir, es selbst zu tun« ist einer der zentralen Merksätze Maria Montessoris. Drei Prinzipien bilden die Grundlage ihrer pädagogischen Arbeit: · Individualität ·Selbsttätigkeit ·Ganzheitlichkeit
»Sensible Phasen« nutzen
Für jedes Kind gibt es Zeiträume, in denen Entwicklungsschritte besonders schnell und nachhaltig sind. Maria Montessori nennt diese Zeiträume »sensible Phasen«. Das Kind kann in dieser Zeit mit großer Intensität und Leichtigkeit lernen. Ein wesentliches Ziel der Montessori-Pädagogik ist es, diese lernbegünstigten Zeiten optimal zu nutzen.
Beste Bedingungen schaffen
Um die individuelle Entfaltung der Kinder bestmöglich zu gewährleisten, hat Maria Montessori die »Vorbereitete Umgebung« geschaffen. Die »Vorbereitete Umgebung« besitzt eine klare und erkennbare Ordnung und ermöglicht den Kindern damit eine hilfreiche Orientierung. Sie bietet Lern- und Arbeitsmaterialien für den jeweiligen Entwicklungsstand der Kinder und Freiraum zur Entfaltung verschiedener Aktivitäten.
Erziehen heißt Dienen
Unsere Aufgabe als Erzieherinnen in Montessori-Einrichtungen ist es, der kindlichen Entwicklung zu dienen und sie zu begleiten. Kinder erleben das Lernen als bedeutungsvoll für ihre eigene Person und ihr eigenes Leben. Sie gehen ihren Interessen nach. Unterstützen, begleiten und strukturieren statt eingreifen sind die Aufgaben der Lehrer. Unsere vornehmliche Aufgabe ist die Gestaltung einer ganzheitlichen Lernumgebung mit einer vertrauensvollen und liebevollen Atmosphäre. Wir hören den Kindern zu und beobachten sie. Wir gehen gezielt auf ihre Interessen und ihre Begeisterung ein. Wir sorgen für die Einhaltung der notwendigen Regeln, für den wertschätzenden und verständnisvollen Umgang miteinander und mit der Umgebung.
Der Weg zur humanen Leistung
Montessori-Erziehung fördert bewusst die Entwicklung der Persönlichkeit. Dazu gehört zuallererst, die eigenen Stärken und Schwächen kennen zu lernen, um sich so selbst besser einschätzen zu können. Wir fördern respektvoll den Leistungswillen des Kindes. In einer angstfreien Atmosphäre baut sich das Kind eine Vielfalt an Wissen, Können, Kompetenzen und Einstellungen auf.
Weiterführende Links zur Montessoripädagogik
Deutsche Montessori-Gesellschaft
Montessori Dachverband Deutschland e. V.
Grundgedanken der Montessori-Pädagogik
„Das innerste Problem der neuen Pädagogik besteht darin, jedem Kind das zu geben, was seine Gegenwart jeweils verlangt.“ (Maria Montessori)
Integration (heute Inklusion) ist mit der Gründung des Montessori-Vereins Regensburg 1994 als Satzungsziel formuliert. Darin sieht montessori regensburg einen pädagogischen Auftrag und eine bildungspolitische Verpflichtung. In der Satzung heißt es hierzu:
„Achtung vor der Einsicht in die Gleichwertigkeit aller Menschen. Jeder Mensch ist einzigartig und hat ein Recht auf Selbstbestimmung, Respekt, Würde, Bildung sowie die Verantwortung diese Rechte auch für andere zu gewährleisten.“ (Satzung, montessori regensburg e.V., Überarbeitung 2008)
In dieser Überzeugung integrieren wir Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen in unseren Einrichtungen und ermöglichen allen Kindern ein gemeinsames Lernen.
Mit dieser Zielsetzung ist montessori regensburg eine der Schulen, die das Anliegen des Montessori-Landesverband Bayern e.V.
„Montessorischule - eine Schule für alle“ seit vielen Jahren versucht zu verwirklichen.
„Integration heißt, dass Schüler/-innen verschiedener Altersstufen, Begabungen und Temperamente miteinander lernen können, mit verschiedenen Stärken und Schwächen und mit unterschiedlichem Lern und Entwicklungstempo.“ (Montessori- Landesverband, Positionspapier, Juli 2009)
Der Artikel 24 der UN-Konvention zur Förderung und zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderungen, den die Bundesregierung unterzeichnet hat, fordert ein „inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen“. Menschen mit Behinderungen dürfen in Zukunft nicht mehr aufgrund von Behinderung vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden.
Menschen mit Behinderung sollen gleichberechtigt mit anderen Personen Zugang zu einem inklusiven hochwertigen Grundschulunterricht und einer entsprechenden Sekundarbildung haben.
Dabei müssen angemessene Vorkehrungen für die Bedürfnisse der Einzelnen getroffen werden und sie müssen die notwendige Unterstützung erhalten, damit die bestmögliche schulische und soziale Entwicklung möglich ist. (Vereinte Nationen, Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderung vom 13.12.2006)
Durch inklusive Pädagogik soll ein gemeinsames Leben und Lernen ermöglicht werden. Inklusive Leitprinzipien sind Chancengleichheit im Zugang zur Bildung und die individuelle Förderung bei individuellen Lernarrangements. Die Heterogenität der Menschen ist eine Selbstverständlichkeit und wird als Bereicherung erfahren. (Positionspapier des vds, Landesverband Bayern, 2009)
Das inklusive Schulmodell ist ein grundlegend humanistisches Anliegen,
„eine Art Zukunftsperspektive, vielleicht sogar eine Utopie“ (Reinhard Lelgemann, 2007) und diese Vision wollen wir umsetzen.
Basis für inklusives Arbeiten
- Die Jahrgangmischung in ihrer Heterogenität bietet die Chance für die individuelle Entfaltung des Einzelnen in sozialer Gemeinschaft.
- Das Prinzip der vorbereiteten Umgebung entspricht den individuellen besonderen Entwicklungs- und Lernbedürfnissen der Kinder.
- Das Zwei-Pädagogen-System ermöglicht eine differenziertere Beobachtung, unterstützende Begleitung und kooperative Reflexion.
- Pädagogen/-innen und Eltern entscheiden sich bewusst für eine Schule mit einem Konzept, das gemeinsame Erziehung und Bildung „für alle“ verwirklichen will.
- Pädagogen/-innen mit einer zusätzlichen pädagogischen Qualifikation (Montessori-Diplom, Heilpädagogische Qualifikation) stellen das Kind und seine Entwicklungsbedürfnisse in den Mittelpunkt.
- Als Schule in freier Trägerschaft stehen vielfältige Freiräume in der Wahl der Methoden und der Gestaltung der organisatorischen und inhaltlichen Seite des Unterrichts zur Verfügung.
Schulische Rahmenbedingungen / Organisation auf dem Weg zur Inklusion
Aufnahme in die Grundschule
- Aufnahme von Kindern mit unterschiedlichen Förderbedürfnissen.
- In der Regel ein bis zwei Kinder pro Jahrgang mit einem zum Zeitpunkt der Aufnahme festgestellten Förderbedarf durch ein pädagogisches Kompetenzteam und die entsprechenden Lehrkräfte in Zusammenarbeit mit der Einrichtung, die den Förderbedarf festgestellt hat.
- Verteilung dieser Schüler/-innen mit Förderbedarf auf alle Grundschulgruppen unter persönlichen und fachlichen Gesichtspunkten. Die Wünsche der Kollegen/- innen sollten nach Möglichkeit berücksichtigt werden.
- Für jeden Schüler/ jede Schülerin sollte vor der Aufnahme an die Montessori-Schule durch die Eltern und mit Unterstützung der Schule eine Schulbegleitung beim Bezirk Oberpfalz, beim Amt für Jugend und Familie oder beim Landratsamt Regensburg beantragt werden.
- In eine Gruppe soll nicht mehr als eine Schulbegleitung pro Kind (evtl. für zwei Kinder).
- Eltern von Kindern mit Förderbedarf müssen bereit sein, aktiv an der Förderung ihres Kindes mitzuwirken. Dies setzt insbesondere die Bereitschaft voraus, ggf. eine Schulbegleitung zu beantragen, die notwendigen diagnostischen Maßnahmen durch Fachpersonen durchführen zu lassen und am „Runden Tisch“ regelmäßig teilzunehmen.
Verfahren während der Grundschulzeit
- Wird im Laufe der Grundschulzeit ein Förderbedarf festgestellt, dann wird eine Diagnostik bzw. Einschätzung mit Unterstützung des Schulpsychologen/der Schulpsychologin veranlasst und in Absprache mit allen Beteiligten ein individueller Förderplan für das Kind erstellt.
- An einem „Runden Tisch“, der sich aus Therapeuten/-innen, Eltern, Schulbegleiter/-innen, Freiarbeitslehrer/-innen, Lehrkraft, evtl. Mobiler Sonderpädagogischer Dienst oder Schulpsychologen/-in, evtl. Hortleitung und Fachkräften aus der Mittagsbetreuung und verlängerten Mittagsbetreuung zusammensetzt, werden die gemeinsamen Förderziele vernetzt und besprochen. Die Lernziele für die kommenden Monate werden in Form eines Förderplanes dokumentiert. Der Förderplan wird in den Schülerakt abgeheftet und an die Inklusionsbeauftragte der Schule zur Kenntnis weiter gegeben. Dieser „Runde Tisch“ sollte nach Möglichkeit zweimal im Schuljahr stattfinden.
- Die Schule prüft gemeinsam mit den Eltern, ob das Kind aufgrund des diagnostizierten Förderbedarfs in der bisherigen Gruppe weiterhin gut integrierbar ist. Zudem wird mit den Eltern besprochen, ob die Unterstützung durch einen Schulbegleiter hilfreich sein könnte.
- Bei einem im Einzelfall erforderlichen Wechsel in einen anderen weiterführenden Schultyp findet ein Gespräch mit den Eltern spätestens am Ende der 3. Klasse statt.
- Eine Verlängerung der Grund- und Mittelschulzeit ist bei einem entsprechenden Beschluss durch den „Runden Tisch“ auch noch im letzten Grundschuljahr möglich.
Aufnahme in die Mittelschule
- Am Ende der Grundschulzeit wird in einem Förderplangespräch in Erweiterung des Brückengesprächs mit Unterstützung der Inklusionsbeauftragten der Schule der weitere Verlauf der Schullaufbahn besprochen.
- Seiteneinsteiger/-innen mit festgestelltem Förderbedarf werden zurzeit nicht aufgenommen.
Verfahren während der Mittelschulzeit
- An einem „Runden Tisch“, der sich aus Therapeuten/-innen, Eltern, Schulbegleiter/-innen, Freiarbeitslehrer/-innen, Klassenlehrkräften, Fachlehrer/-innen, evtl. Mobiler Sonderpädagogischer Dienst oder Schulpsychologen/-in, ggf. Fachkräften der offenen Ganztagsschule und eventuell mit dem Schüler zusammensetzt, werden die Lernfortschritte und gemeinsamen Förderziele vernetzt und besprochen. Die Ziele für die kommenden Monate werden in Form eines Förderplanes dokumentiert. Der Förderplan wird in den Schülerakt abgeheftet und an die Inklusionsbeauftragte der Schule zur Kenntnis weiter gegeben. Dieser „Runde Tisch“ sollte nach Möglichkeit zweimal im Schuljahr stattfinden.
- Es besteht die Möglichkeit, eine Verlängerung der Mittelschulzeit in den Jahrgängen 5/6 bzw. 7/8 aus pädagogischen Gründen zu beschließen. Dies erfolgt im Rahmen des „Runden Tisches“.
- Bei der Erstellung der Großen Arbeit werden Schüler/-innen mit festgestelltem Förderbedarf entsprechend unterstützt.
- Es wird ein verbindliches, praxisorientiertes Lernangebot für Jugendliche mit Förderbedarf angeboten. Dabei wird auf Inklusion geachtet, indem die Projekte teilweise auch Jugendlichen ohne Förderbedarf offen stehen. Eine weitere Möglichkeit zur Unterstützung für die Praktikumssuche und Begleitung bietet der Integrationsfachdienst ifd.
Folgende Inklusionsprojekte werden (oder wurden bereits) durchgeführt:
- In 5./ 6.: Pausenverkauf, Fahrradwerkstatt, Bau von Nistkästen und weitere Projekte (Assistenz des Hausmeisters, Assistenz der Hauswirtschaftlehrerinnen, Gartenarbeit, Unterstützung in der Verwaltung, Catering für Geburtstage, Feste usw.). Diese Angebote sind für Jugendliche mit Förderbedarf verbindlich.
- In 7./ 8.: Praxistag in einem dafür geeigneten Betrieb (Richtung Berufsorientierung) – der Verlauf des Praktikums wird präsentiert – die gemachten Erfahrungen werden verschriftlicht.
- In 9.: mindestens zwei Blockpraktika (je 14 Tage), um eine frühzeitige Beziehung zu Betrieben aufzubauen- das Praktikum wird in der Gruppe vorgestellt. Zudem erfolgt eine individuellere Betreuung während der Berufsberatung, insbesondere im Hinblick auf Angebote im Bereich der beruflichen Rehabilitation für Schulabgänger mit Förderbedarf (Ausbildung in einer überbetrieblichen Einrichtung, ausbildungsbegleitende Hilfen, Integrationsfachdienst – Berufsorientierung individuell (BI) usw.).
Räumliche und sachliche Bedingungen auf dem Weg zur Inklusion
- Die Räumlichkeiten und die Ausstattung ermöglichen differenzierte Lernangebote in Absprache mit Therapeuten/-innen, Mobiler Sonderpädagogischer Dienst, Schulpsychologen/-in, Schulbegleiter/-innen und Inklusionsbeauftragten der Schule.
- Es wird eine adäquate Ausstattung mit Lehr- und Lernmitteln insbesondere im Hinblick auf die erhöhten Anforderungen beim materialgeleiteten Lernen in heterogenen Gruppen sichergestellt.
Personelle Besetzung auf dem Weg zur Inklusion
- Es erfolgt eine gesicherte Unterstützung der Gruppenleitung durch einen qualifizierten Schulbegleiter (z.B. Klassenlehrer/-innen, Heilpädagogen/-innen, Therapeut/-innen, Erzieher/-innen, Kinderpfleger/-innen…) sowie eine interdisziplinäre Einbindung von Therapeuten/-innen und Fachdiensten.
- Zusätzlich steht eine qualifizierte Fachkraft sowohl für die Grundschule als auch die Mittelschule für besondere Projekte zur Verfügung.
- Entsprechend den besonderen Bedürfnissen der Schüler/-innen können zusätzlich Praktikanten/-innen bzw. FSJler oder Personen vom Bundesfreiwilligendienst eingesetzt werden.
- Die Montessori-Schule Regensburg hat einen Pool mit externen Therapeuten/-innen aufgebaut, die engmaschig mit der Schule zusammenarbeiten. Diese Experten können Eltern zur gezielten Förderung (ärztlich verordnet und über die jeweilige Krankenkasse finanziert) ihres Kindes von Seiten der Schule empfohlen werden.
Fort- und Weiterbildungen auf dem Weg zur Inklusion
- Die besonderen Anforderungen des gemeinsamen Unterrichts begründen einen spezifischen Bedarf an Fort- und Weiterbildungen und kollegialen Hospitationen für die beteiligten Pädagogen/-innen.
- Schulinterne Fortbildungen zu den Themen LRS, Dyskalkulie, ADHS und sonstigen Lernbeeinträchtigungen werden regelmäßig angeboten.
- Grundlegende sonderpädagogische Kenntnisse sowie didaktisch-methodische Kompetenzen im Hinblick auf Heterogenität können über externe und interne Fortbildungen erworben werden.
- Feste Ansprechpartnerin für Eltern, Pädagogen/-innen, Schulbegleiter/-innen und sonstige beteiligte Berufsgruppen ist die Inklusionsbeauftragte der Schule.
Elternarbeit
- Es erfolgt am ersten Elternabend eine Vorstellung dieses Konzepts und unserer Vision eines inklusiven Schulsystems für alle Eltern.
- Die Zustimmung der Eltern zum inklusiven Konzept erfolgt im Aufnahmevertrag.
- Ziel ist eine größtmögliche Transparenz im Hinblick auf die Aufnahme und Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf.
- Gemeinsames Ziel ist ein von Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft geprägtes Zusammenwirken von Pädagogen/-innen, Therapeuten/-innen und Eltern.
- Die Eltern werden über die Entwicklung ihres Kindes wie auch der Gesamtgruppe, in die das Kind integriert ist, in Form des „Runden Tisches“ fortlaufend informiert.
- Es erfolgt zudem eine regelmäßige Thematisierung des Inklusionsauftrags bei Elternabenden und Auftaktveranstaltungen.